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Unsere Hunde

 

 

                   

                                      In memoriam                  In memoriam                  In memoriam

                                         Benny                         Merlin                           Dojan

                                         (Peppermint O'Benny)            (Yeti v.d. Kweb)                  (Ottersdream Penman)

 

    

     

 

         

                                        H O P E                                                                        B I G G L E S

                                   (Eltje v.d. Kweb)                                                                    (Legend v.d. Kweb)

                                       10 Jahre alt                                                                               3 Jahre alt

                                                    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

                                     

Unser Leben mit Hunden :

Nachdem unser Westhighland-White-Terrier Benny 1996 gestorben war, wollten wir eigentlich nie wieder einen Hund zu uns nehmen, weil wir über den Verlust unseres geliebten  B e n n y  nicht hinweg kamen.

   

Aber nach ein paar Monaten wussten wir, dass wir ohne Hund nicht leben können. Doch welche Rasse sollte es sein? In einer Fernsehsendung sahen wir - nur ein paar Sekunden lang - einen Bericht über ein Otterzentrum und ein paar große, wuschelige Hunde, sog. Otterhunde (Otterhounds). Hals über Kopf haben wir uns in diese Rasse verliebt.

Da wir schon seit vielen Jahren nach Dortmund zur Europasieger- und Bundessieger-Zuchtschau fuhren, waren wir uns sicher,

dort einiges über die Otterhounds zu erfahren. Aber weit gefehlt. Es gab keine richtige Anlaufstelle für diese Rasse. Nach langem

Hin und Her lernten wir eine Frau kennen, die seit einigen Jahren mit den Otterhounds zusammen lebte.

Sie lud uns zu einem Otterhound-Treffen in ein Otter-Zentrum in die Lüneburger Heide ein. Otter-Zentrum? Das konnte doch nur

das gleiche aus dem Fernsehbericht sein.

        

                               

Also fuhren wir im September,  2 Wochen vor dem Otterhound-Treffen, in die Lüneburger Heide nach Hankensbüttel. Wir konnten

es nicht abwarten, uns diese Hunde einmal anzusehen.

Als wir dort ankamen, waren wir von der Gegend und von dem wunderschön angelegten Otter-Zentrum begeistert.

Einen Ausflug dorthin, wegen der Otterhounds oder auch nur um sich die anderen Tiere (Fischotter natürlich, Marder, Dachs und Hermelin) anzusehen, können wir nur wärmstens empfehlen.

Ja und da waren sie, die OTTERHOUNDS. Wir waren total begeistert und wussten sofort, so einen Otterhound möchten wir als neues Familienmitglied aufnehmen.

Groß waren sie schon, so groß hatten wir sie uns gar nicht vorgestellt, aber trotzdem stand unser Entschluss felsenfest.

 

Lange Rede, kurzer Sinn:

2 Wochen später sind wir noch mal nach Hankensbüttel zum Otterhound-Treffen gefahren, wo wir gleich von einer ganzen Meute Otterhounds freundlich begrüßt wurden. Ein Otterhound-Besitzer, der sogar in unserer Nähe wohnte,  stellte uns die anderen Leute vor und kümmerte sich sehr nett um uns. Nach langen Gesprächen mit den anderen Otterhound-Besitzern kam dann auch schnell die Frage nach einem Züchter in Deutschland auf. Aber es gab nur enttäuschende Antworten: "In Deutschland gibt es z.Zt. keine Züchter." Wenn, dann gibt es Otterhounds nur aus dem Ausland und es kann sogar Jahre dauern, bis man einen Welpen bekommt.

Doch wir hatten Glück und lernten den Sohn einer holländischen Züchterin kennen, die mit ihrem Mann eine große Meute von Otterhounds besitzt. Der Sohn geht mit den Otterhounds auch richtig zur Jagd geht, allerdings nicht auf den Fischotter, denn dieser steht in Europa seit 1977 unter Naturschutz, sondern auf Bisam.

Er gab uns seine Telefon-Nr. und meinte, aus dem nächsten Wurf könnten wir wohl ein Otterhound-Puppie bekommen.

Zu Hause wieder angekommen, nahmen wir gleich Kontakt mit der Züchterin in Holland auf. Sie lud uns nach Holland ein, damit wir uns kennen lernen und die Otterhounds ansehen können.

Dieses Angebot nahmen wir gleich an und sind ein paar Wochen später hingefahren.

Dort wurde uns die ganze Meute vorgestellt, wir waren total begeistert und wollten gar nicht mehr nach Hause fahren. Ungeduldig warteten wir auf die Nachricht, daß evtl. Otterhound-Puppies unterwegs sind.

Anfang Januar  war es dann soweit, ein Wurf Otterhound-Puppies wurde gegen Ende d.M. erwartet und wir sollten einen Rüden bekommen, wenn alles gut geht. Es ging, soweit es uns betraf alles gut, 4 Puppies sind leider mit 8 Wochen gestorben, aber von den anderen 4 Geschwistern durften wir uns unseren Rüden aussuchen.

So kamen wir im April 1997 zu unserem ersten Otterhound, unserem M e r l i n .

 

Im Mai waren wir wieder auf der Bundessieger-Zuchtschau in Dortmund. Dort trafen wir auch den netten Herrn, der sich in Hankensbüttel um uns gekümmert hatte, und zwar betreute er den Stand des Basset-Hound-Clubs von Deutschland. Wir erfuhren, dass es eine Arbeitsgruppe Otterhound gibt, die durch den BHC betreut wird. Herr Haumann, so heißt der nette Herr, fragte uns, ob wir nicht Mitglied im BHC werden wollen und damit natürlich auch in der AG Otterhound. Klar wollten wir und so sind wir seit 1997 engagiert in der AG Otterhound und im BHC.

 

Unser Merlin bekam mit 1 1/2 Jahren Epilepsie, die wir leider nicht in den Griff bekamen, es ging ihm immer schlechter und so mussten wir Merlin im Aug. 1999 schweren Herzens einschläfern.

Nach einem Anruf bei unserer Züchterin in Holland erfuhren wir, dass wir, wenn wir möchten, in ein paar Tagen eine Hündin haben könnten. Wir wollten zwar wieder einen Rüden - für uns stand fest, es sollte wieder ein Otterhound sein, und zwar so schnell wie möglich -, aber mit einer Hündin waren wir auch einverstanden.

So holten wir nur 1 Woche nach dem Tod von Merlin unsere  H o p e , 8 Wochen alt, aus Holland ab.

Hope war kein Ersatz für Merlin, aber sie lenkte uns doch in der schweren Zeit mit ihrem fröhlichen Wesen ab.

 

Zwischenzeitlich hatten wir mit Herrn Haumann zusammen die Otterhound-Betreuung übernommen:

Otterhound-Treffen zu organisieren, Welpenvermittlung und evtl. abzugebende Otterhounds weiter zu vermitteln.

So erhielten wir einen Anruf von Herrn Haumann, dass ein Otterhound in Hannover einen neuen Besitzer sucht, weil der kleine Sohn der Familie allergisch auf Hundehaare reagierte.

Wir dachten uns, den schauen wir uns doch selbst einmal an, für unsere Hope wäre ein 2. Otterhound doch super, zumal der Otterhound als Meutehund sowieso nicht gerne alleine ist.

So kam es, dass wir unseren  D o j a n  im Alter von 5 Jahren adoptierten.

 

 

Die Hunde kamen gleich prima miteinander klar, sie spielten und tobten den ganzen Tag durch Haus und Garten.

Mittlerweile ist unser Dojan 10 Jahre alt und sehr ruhig geworden. Er möchte am liebsten den ganzen Tag auf der Couch liegen

und dösen. Aber auch Hope ist inzwischen aus dem "MöchtedenganzenTagspielen-Alter" heraus.     

                             

An manchen Tagen ist es mit 2 Hunden ganz schön anstrengend, aber ein Leben ohne Hunde, vor allen Dingen Otterhounds, können wir uns gar nicht mehr vorstellen.

Es ist sicher ein wunderbares Erlebnis einen Welpen aufzuziehen, zu sehen wie er wächst und ihn erzieherisch zu beeinflussen.

Aber einen erwachsenen Hund bei sich aufzunehmen und ihn mit all seinen schon vorhandenen Stärken und Schwächen zu akzeptieren, ist eine ganz besondere Bereicherung in unserem Leben und eine Erfahrung, die wir nicht missen möchten.

Unser geliebtes "Döchen" ist am 11.07.2005 gestorben. Er wollte so gerne noch bei uns bleiben, aber seine Krankheit (ein Nasen-Tumor) war stärker als er.

 

             

 

Nachdem wir nun 1 3/4 Jahre mit Hope allein gelebt haben, dachten wir, es wird wieder Zeit für einen zweiten Otterhound.

Diesmal sollte es doch wieder ein Welpe sein.

Also ist  B i g g l e s  zu uns gekommen. Er war 10 Wochen alt, als wir ihn abgeholt haben.

                                                     

 

Dass Hope ihn nicht gleich akzeptieren wird, wussten wir im Vorfeld.

Hope ist, obwohl Meutehund, doch mehr ein Einzelhund. Sie ist nicht eifersüchtig, möchte aber lieber mit uns allein sein. Nun ja,

ob sie will oder nicht, sie muss sich mit Biggles arrangieren. Biggles liebt Hope heiß und innig. Für ihn ist es manchmal hart, wenn Hope ihn zurückweist. Langsam jedoch wird es besser mit den beiden.

                         

        

 

Hope ist mit ihren 8 Jahren vielleicht doch schon zu alt für einen anstrengenden kleinen, verspielten Otterhound, zumal sie auch

nicht ganz fit ist.

Wenn Biggles größer und ruhiger ist, werden beide bestimmt gute Freunde sein.

 

                                                                 

Sind Sie neugierig geworden?

Das Rasseportrait über den Otterhound ist auch sehr interessant.

 
                                 
                                                     
So lässt es sich doch aushalten !
 (fragt sich nur für wen)
 
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